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 Bleifrei Löten

Bleifrei Löten Ertragserhöhung Schaltelemente

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Angebote der TEA AG die bei der Umstellung auf bleifrei Löten oder bei Änderungen von Komponenten das Risiko reduzieren.

Zielsetzung

  • Durch die Umstellung auf bleifreies Löten oder bei der Änderung von Komponente soll keine unzulässige Reduktion der Zuverlässigkeit und der Lebensdauer erfolgen.
     

  • Die Resultate sollen möglichst kurzfristig verfügbar sein.

Methoden

Geraffte Lebensdauer und Zuverlässigkeitsversuche

Der Prüfling wird unter den abgesprochenen Betriebsbedingungen bei erhöhter Feuchte, Temperatur, Wechseltemperatur, oder wechselnder Feucht betrieben. Am aussagekräftigsten sind die Resultate wenn gleichzeitig die alte Version und die neue Version geprüft werden.

Raffungsfaktor:

Pro 10°C Temperaturerhöhung wird die Alterung um Faktor 2 beschleunigt. Bei einer Temperaturerhöhung von z.B. 30°C auf 80 °C beträgt der Raffungsfaktor 32.

Folgerung:

Beim gleichzeitigen Test von 3 Prüflingen wird in 2.7 Wochen eine Betriebszeit des von 5 Jahren simuliert.

Für die Simulation der Lebensdauer von zum Beispiel 5 Jahren beträgt die Zeit 6.6 Wochen sie kann durch den Einsatz mehrere Prüflinge nicht reduziert werden

Vorsicht:

Bei der oberen Temperatur dürfen keine Fehlermechanismen angestossen werden die in der Praxis nicht auftreten.

Der Test liefert folgende Resultate:

  • Zuverlässigkeit  Anzahl Fehlfunktionen über die Zeit.
     

  • Ermittlung der MTBF aus der Weibull Verteilung wenn Ausfälle erfolgt sind.
     

  • Schwachstellen wie Korrosion oder Unterwanderung des Schutzlackes.
     

  • Eventuelle Brandstellen durch parasitäre Ströme
     

  • Messwerten z.B. Isolationswiderstände, Kontaktübergangswiderstände um Trends zu erkennen.

 

Beispiel eines momentan durchgeführten Lebensdauertests im Klimaschrank. Die Komponenten die nicht durch das Klima belastet werden sollen sind ausserhalb des Schrankes. Es werden drei Prüflinge gleichzeitig geprüft.

Temperaturschocktests

Temperaturschocktest ( Luftschock)  im Bereich von -70°C bis 200°C. Die Anzahl Schocks ist frei wählbar typisch sind 100 bis 500 Schocks.

Durch den Test werden Schwachstellen erkennbar, die durch die mechanische Belastung infolge der verschiedenen Ausdehnungskoeffizienten entstehen.

Der Test liefert folgende Resultate:

  • Funktionstest vor und nach den Tests.

  • Erkennung von Rissbildungen in Lötstellen oder Durchmetallisierungen.

  • Haftungsprobleme von Kaschierungen, Lötstopp, Schutzlacken und Klebstellen.

  • Unzulässige optische Veränderungen.

  • Verharzen von Schmierstoffen.


Stand: 11.12.07